Über mich

Britta Altenkamp MdL

Ich bin gebürtige Essenerin und lebe mein ganzes Leben in Essen. Ich wohne gerne hier und ich setze mich mit Herz und Verstand politisch für die Stadt und ihre Bürger*innen ein. Ich bin seit über 30 Jahren SPD-Mitglied und bin seit dem Jahr 2000 direkt gewähltes Mitglied des Landtags NRW. Zudem bin ich stellvertretende Vorsitzende der NRWSPD und der SPD-Landtagsfraktion NRW sowie Vorsitzende der SPD in der Region Niederrhein. Neben diesem politischen Funktionen engagiere ich mich als ehrenamtliche Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Bezirk Niederrhein als auch im Vorstand des Vereins für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten Ruhrgebiet e.V. (VKJ).

Gute Kindertagesbetreuung beeinflusst positiv die Bildungschancen, sichert Teilhabe, sorgt für gelingende Integration und trägt zur Armutsprävention bei

In meiner ganzen politischen Arbeit gehört  die Kinder-, Jugend- und Familienpolitik zu meinem Schwerpunkt. Das will ich auch in Zukunft weiter tun: Wir brauchen ein neues Kindergartengesetz in NRW, das vor allem ein bedarfsgerechtes Angebot für die Familien bietet, einen chancengerechten Zugang zu Bildung für alle Kinder sichert, Planungssicherheit für die Träger der Kitas und die Kommunen herstellt und Beschäftigungssicherheit für die Mitarbeiter*innen schafft. Darüber hinaus bleibt für die SPD das Thema Gebührenfreiheit in der Bildung von der Kita bis zur Hochschule ein wichtiges Ziel. Zwar haben wir in dieser Legislaturperiode das bestehende Kindergartengesetz durch zwei wichtige Revisionsschritte ertüchtigt, aber es ist deutlich geworden, dass wir ein neues Gesetz mit einer anderen Finanzierung brauchen. Darin sind wir Sozialdemokrat*innen uns einig mit den Kommunen und den KiTa-Trägern. Ich will in der nächsten Legislaturperiode ein solches neues Kindergartengesetz mit auf den Weg bringen.

Auch mit der AWO fördert Britta Altenkamp, dass Menschen verschiedenen Glaubens und verschiedener Weltanschauungen friedlich und gemeinwohlorientiert zusammmenleben

Seitdem ich Mitglied des Landtags bin, habe ich mich mit der Zuwanderung und der Integration von Migrant*innen in NRW intensiv beschäftigt. NRW und besonders das Ruhrgebiet haben in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass Integration gelingen kann. Die Zuwanderung von vielen Geflüchteten der letzten Jahre ist eine große Aufgabe und Herausforderung, aber auch eine Riesenchance für unser Land. Wir haben mit dem Integrationsplan NRW als erstes Bundesland die richtigen langfristigen und kurzfristigen Schritte aufgezeigt, in einem übergreifenden Gesamtansatz. Wir wollen die Kommunen, denn sie müssen die notwendigen Maßnahmen umsetzen, mit unserem Integrationsplan finanziell und organisatorisch unterstützen. Unser Leitbild ist dabei ein friedliches und gemeinwohlorientiertes Zusammenleben aller Menschen in NRW. Auch in der nächsten Legislaturperiode wird es notwendig sein mit den Akteuren vor Ort weitere Maßnahmen zu entwickeln, damit Integration in Essen gelingen kann.

 

Das Thema Abgeordnetendiäten –  Was ich bekomme

Während einer Plenardebatte im Landtag NRW

Eine Landtagsabgeordnete verdient nicht schlecht. Ich gebe es offen zu, während meiner beruflichen Tätigkeit habe ich weniger verdient. Insbesondere die Pensionsansprüche hätte ich in gleicher Zeit in meinem früheren Beruf nicht erreichen können. Nach meiner Meinung haben Sie als Bürgerinnen und Bürger das Recht zu erfahren, was ich verdiene, denn ich beziehe mein Einkommen schließlich aus Ihren gezahlten Steuern.

Als Mitglied des Landtags NRW erhalte ich monatliche Abgeordnetenbezüge in Höhe von 10.953,00 Euro brutto. Die Mitglieder des Landtags in Nordrhein-Westfalen erhalten keine steuerfreien Pauschalen oder sonstige Entschädigungen. Jeder Landtagsabgeordnete in NRW ist mit Mandatsantritt Mitglied im “Versorgungswerk der Mitglieder des Landtags Nordrhein-Westfalen”. In dieses Versorgungswerk zahle ich einen Pflichtbeitrag in Höhe von 2.114 € zur Alterssicherung. Dieser Betrag wird unmittelbar von meinen Abgeordnetenbezügen einbehalten.

Ich bin privat krankenversichert und bezahle einen monatlichen Beitrag zur Krankenversichtung von 887,31 € zuzüglich 24,60 € Pflegeversicherung. Ich erhalte vom Landtag einen Zuschuss zur Krankenversicherung (nach § 20 AbgG) von monatlich 227 €.

Für meine ehrenamtliche Tätigkeit als Vorsitzende bei der Arbeiterwohlfahrt, Bezirksverband Niederrhein, erhalte ich eine Aufwandsentschädigung von 500 Euro monatlich, die zu versteuern sind.