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Pressemitteilung:

19. Februar 2010

Nazis keine Plattform bieten!

Kopfschüttelnd reagieren die Essener SPD-Landtagsabgeordneten Britta Altenkamp und Thomas Kutschaty auf die Genehmigung einer Kundgebung der NPD mitten in der Essener City am morgigen Samstag. „Es ist für mich völlig unverständlich, wie man eine Kundgebung der NPD an einem so zentralen Ort genehmigen kann. Dass es sich dabei auch noch ausgerechnet um den Willy-Brandt-Platz handelt, der den Namen eines großen Demokraten trägt, der vor den Nazis geflohen ist, ist schon zynisch. Es ist eine Schande für das Bild der Stadt Essen, dass Besucher, die morgen am Hauptbahnhof eintreffen, als erstes mit stupider rechtsradikaler Propaganda konfrontiert werden“, kritisiert Altenkamp.

Bei Kutschaty stößt es zudem extrem negativ auf, „wie kurzfristig die Öffentlichkeit von dieser Kundgebung informiert wurde. Das mutet seltsam an. Denn aufgrund der Kurzfristigkeit kann nun keine Gegenöffentlichkeit mehr geschaffen werden und die Nazis können ungehindert ihre menschenverachtenden Parolen verbreiten“, so Kutschaty.

Beide SPD-Politiker rufen daher die Essenerinnen und Essener auf, morgen die Essener Innenstadt in der Mittagszeit großräumig zu meiden und so den Nazis kein Publikum zu bieten.

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