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Pressemitteilung:

24. November 2006

Britta Altenkamp: Rüttgers muss Kürzungen bei Frauenhäusern zurücknehmen

"Jede vierte Frau, die in einer Partnerschaft gelebt hat, hat körperliche oder sexuelle Übergriffe erleiden müssen", sagte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Britta Altenkamp, anlässlich des Tags gegen Gewalt gegen Frauen am 25. November. "Jährlich fliehen in Nordrhein-Westfalen 45.000 Frauen in die örtlichen Frauenhäuser, davon suchen über 5.000 mit ihren Kindern Schutz und Unterkunft." Wie angesichts solch dramatischer Zahlen die schwarz-gelbe Landesregierung die notwendigen Zuschüsse für die 68 Frauenhäuser kürzen konnte, sei absolut unverständlich, kritisierte Altenkamp. Dadurch werde die Infrastruktur für die von Gewalt betroffenen Frauen und deren Kinder zerschlagen.

Auch die Folgekosten für die Gesamtgesellschaft seien enorm, stellte die SPD-Politikerin fest. "Frauen und Kinder leiden noch Monate und Jahre später an den Folgen der erlebten Gewalt. Das werden wir leider in den kommenden Jahren angesichts zurückgehender Beratung und Unterstützung der Opfer feststellen müssen", so Altenkamp weiter. "Ministerpräsident Rüttgers und seine Männer Laschet und Linsen müssen angesichts der Steuermehreinnahmen in Höhe von zwei Milliarden Euro ihre folgenschwere Haushaltspolitik aus dem Jahr 2006 zugunsten der Frauen und Kinder korrigieren", forderte Altenkamp. Aber anstelle zu handeln, rede Herr Rüttgers nur über sein angeblich soziales Profil und wolle so von seiner unsozialen Politik vor Ort ablenken.

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