Seitenanfang

Hauptnavigation




Zusatzinformationen

Newsletter Britta Altenkamp

Newsletter

Details

Suche

Diesen Auftritt durchsuchen nach:


Erweiterte Suche
Britta Altenkamp bei Facebook
Verein für Kinder und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten, Essen e.V.
http://www.awo-nr.de/


Hauptinhaltsbereich

Kleine Anfrage, 14. September 2006

Musische Förderung von Kindern und Jugendlichen - Modellprojekt in Essen -

LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN
14. Wahlperiode
Drucksache 14/2564
14.09.2006


Kleine Anfrage 978

der Abgeordneten Renate Hendricks und Britta Altenkamp SPD


Musische Förderung von Kindern und Jugendlichen
- Modellprojekt in Essen -


Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat in seinem Redebeitrag zur offiziellen Eröffnung des diesjährigen Bonner Beethovenfestes von der Bedeutung der musischen Förderung von Kindern und Jugendlichen gesprochen. In diesem Kontext berichtete er, dass das Land NRW beabsichtigt, allen Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit zu unterbreiten, ein Musikinstrument in ihrer Schulzeit zu erlernen. Herr Rüttgers führte aus, dass man mit diesem Projekt in einer Modellregion beginnen wolle. Im Hinblick darauf, dass Essen Kulturhauptstadt 2010 ist, soll dieses Projekt daher in Essen an den Start gehen.

Unlängst hat Hans-Georg Mehldorn, Mitbegründer des Leipziger Kreativschulkonzeptes, in der Zeitung "Gehirn & Geist" 2/2005 dargelegt, welche Bedeutung der Kreativpädagogik zur Förderung der schulischen Leistungen zu Teil wird. So legt er eindrucksvoll dar, dass Kinder, die mit der Kreativpädagogik als Ergänzung zum logisch-abstrakten Schulunterricht gefördert werden, überdurchschnittlich gute Zensuren erreichen und bisweilen ganze Klassen die Bildungsempfehlung für das Gymnasium erhalten. Darüber hinaus sind jene Schülerinnen und Schüler in ihrer Persönlichkeitsentwicklung weiter als andere Kinder in diesem Alter. Summa summarum ist die explizite kreative Förderung von Kindern ein sinnvoller Beitrag bzw. eine sinnvolle Ergänzung des originären Schulunterrichts. Dies würde aber voraussetzen, dass der in den Lehrplänen ausgewiesene Musikunterricht auch tatsächlich im vollen Umfang erteilt. Dies gilt analog auch für das Fach Kunst.

Daher fragen wir die Landesregierung:

1. Aus welchen Mitteln in welcher Höhe wird das Modellprojekt in Essen gefördert?

2. Welche Träger sind an dem Essener Modellprojekt wie beteiligt?

3. Wann beabsichtigt die Landesregierung das Modellprojekt auf das Land Nordrhein-Westfalen auszuweiten?

4. Basierend auf welchen pädagogischen Konzepten wird das Projekt in Essen durchgeführt?

5. Wie viele Stunden Kunst- und Musikunterricht können derzeit in Nordrhein-Westfalen aufgrund der zur Verfügung stehenden Fachlehrerstellen erteilt werden? (Bitte nach allen Schulformen aufschlüsseln)


Renate Hendricks
Britta Altenkamp



Dokumente:
14-2771 - Antwort

Zum Seitenanfang